Saisonabschluss in der Halle

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Fesselflug Schweizermeisterschaft 2016 - mit einem Europarekord

Alle guten Dinge sind drei! Auch beim dritten grossen Anlass in diesem Jahr durften die Fesselflieger wunderbares Wetter geniessen. Die äusseren Bedingungen für die Schweizermeisterschaft am 24./25. September im Schwalbennest waren einfach perfekt. Und perfekt verlief auch der ganze Wettbewerb. Mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in drei Kategorien waren so viele Konkurrenten am Start wie seit Jahren nicht mehr, und die Stimmung war jederzeit besonders fröhlich und kameradschaftlich. Eindrücklich fielen auch die Leistungen aus. In einem Fall wurde sogar ein EUROPAREKORD geflogen.

Toni Borer von der MG Breitenbach eröffnete am Samstag, 24. September, pünktlich um 13:30 Uhr die Schweizermeisterschaft im Fesselflug auf der bestens vorbereiteten Fesselfluganlage Schwalbennest bei Büsserach.

Zuerst kamen die ‚Künstler’ an die Reihe. Neun Akro Flieger F2B waren am Start. Sie flogen ihre einstudierten und immer wieder geübten Figuren nach dem Programm der FAI – total 15 an der Zahl. A propos Motor: Flogen die Piloten bis vor einigen Jahren ausschliesslich mit Verbrennermotoren, sind jetzt mehr und mehr Elektro-Antriebe im Einsatz.

Bei Akro-Flügen spielt der Wind immer eine grosse Rolle und wirkt manchmal sogar als Spielverderber. Doch diesmal war die Luft so ruhig, dass die Piloten oft nach einer Figur einen Schritt zurück machen mussten, damit das Modell nicht in den eigenen Verwirbelungen herumschaukelte.

Auch ein Akro-Einsteiger war am Start. Zur Freude seiner Kollegen hat sich Zane Stanojevic zum ersten Mal auch als Akro-Pilot versucht. Bravo Zane!

Der Schweizermeister Lauri Malila baut seine Motoren selbst

Nach den Akro-Flügen ging es gleich weiter mit dem 1. Lauf Team Racing. 5 Teams waren am Start - und die Zuschauer einmal mehr davon fasziniert, dass das Fliegen zu Zweit mit über 200 kmh/h ohne Verwickeln der Leinen auch bei Überhohlmanövern funktioniert. Total 100 Runden mit mindestens einem Tankstopp sind bei diesen Rennen zu fliegen. Für eine Runde (100 m) braucht es weniger als 2 Sekunden. Angetrieben werden die Team Racing Modelle mit 2,5 cm³ Selbstzünder-Motoren. Ein sofortiges Anlaufen ist unabdingbar, sonst geht wertvolle Zeit verloren.

Pascal Giger und Cesare Saccavino erreichten mit einem Team Racing F-Modell eine Spitzenzeit

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages war Elektro-Speed an der Reihe. Bei dieser jungen Kategorie waren drei Piloten am Start – und sie flogen Spitzen-Geschwindigkeiten von mehr als 250 km/h. Es ist wirklich eine beachtliche sportliche Leistung, etwa 15 Mal blitzschnell um einen Pylon zu rennen und gleichzeitig das Modell mit angelegtem Griff zu steuern! Leider endete der Flug von Toni Borer mit seinem neusten Modell jäh und vorzeitig mit einem Crash. Es wäre der schnellste Flug an diesem Tag gewesen ...

Guy Ducas mit neuem Europarekord

Am Sonntag wurden in allen Kategorien die zweiten und dritten Durchgänge absolviert. Dabei kam es zu zwei absoluten Highlights: Guy Ducas flog im Elektro-Speed einen neuen Europarekord von 262.3 km/h und Pascal Giger/Cesare Saccavino erreichten im Team Racing mit einem sogenannten F-Modell (Flachrumf-Modell, etwas langsamer als ein C-Rennmodell) eine absolute Spitzenzeit von 3.25,8. Schade nur, dass genau diese beiden Kategorien an Europa- bzw. Weltmeisterschaften noch nicht zugelassen sind. So bleibt den Rekord-Konkurrenten vorerst der Titel ‚Schweizermeister’.

Auch in der Kategorie Akrobatik wurden sehr gute Resultate erzielt. Lauri Malila und Peter Germann lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen auf hohem Niveau. Lauri gewann schliesslich mit einem hauchdünnen Vorsprung.

Die Sieger der Schweizermeisterschaft 2016

Ferienpass-Teilnehmer zu Besuch im Schwalbennest

Ferienpass-Teilnehmer zu Besuch im Schwalbennest

Eine sehr erfreuliche Abwechslung war am Sonntag auch der Besuch eines Vaters mit seinen Kindern. Diese hatten am vergangenen Basler Fesselflug-Ferienpass mitgemacht und waren ganz begeistert, nun ‚echten’ wettkampfmässigen Fesselflug zu sehen. Als sie unter kundiger Anleitung sogar selbst ein Modell steuerten durften, war ihre Freude perfekt.

Pünktlich um 16:00 Uhr fand der Anlass mit der Siegerehrung seinen Abschluss. Allen war dabei klar: Es war eine Fesselflug-Schweizermeisterschaft wie aus dem Bilderbuch.

Die Rangliste ist hier einsehbar.

Walter Bernet, MBZB

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Open Swiss Scale/Semi-Scale Contest 2016

Vor rund einem Jahr hat sich die Fachkommission Fesselflug zum Ziel gesetzt, die Scale-/Semi-ScaleSzene in der Schweiz wieder aufleben zu lassen. Sie war nämlich in den letzten Jahren nahezu verschwunden. Seither hat sich einiges getan: Im September 2015 wurde ein erster Wettbewerb durchgeführt – auf Anhieb mit erfreulicher internationaler Beteiligung. Weiter wurde ein neues Semi-Scale Reglement Schweiz erstellt, und einige Schweizer Fesselflieger haben mit dem Bau eines Scale oder Semi-Scale Modells angefangen. Mit der erfolgreichen Durchführung des zweiten Scale/Semi-Scale Wettbewerbs hat die ganze Entwicklung nun einen weiteren Meilenstein erreicht.

Den Scale/Semi-Scale Contest vom 27./28 August 2016 auf der Piste Hard 2000 in Untersiggenthal werden wohl alle Teilnehmer nicht so schnell vergessen. Zu schön waren die Geschichten, die dabei geschrieben wurden. So nahmen doppelt so viele Konkurrenten teil als beim gleichen Anlass vor Jahresfrist, absolute Profis waren am Start, Einsteiger hatten motivierende Erfolgserlebnisse, es herrschte prächtiges Sommerwetter – und eine spezielles Ereignis brachte alle zum Staunen. Doch dazu später.

Die Baubewerter an der Arbeit

Die Baubewerter an der Arbeit

Ein Scale/Semi-Scale Wettbewerb besteht immer aus zwei Teilen: Der Baubewertung und der Flugbewertung. Entsprechend präsentierten am Samstagmorgen die 15 Konkurrenten aus Deutschland, Österreich, England und der Schweiz ihre Modell zuerst einem Punktrichtergremium zur Baubewertung. Dabei wurden Eigenschaften wie ‚Umrisstreue’, ‚Farbgebung’, ‚handwerkliche Ausführung’ – immer im Vergleich zum Originalflugzeug – bewertet. Zwei Modelle überzeugten dabei die Punktrichter am meisten: Das Scale Modell Dornier Do-28 des Deutschen Lutz Richter und das Semi-Scale Modell Curtis P 40 des Deutschen Günter Chevalier.

Die Flugbewerter mit kritischem Blick

Die Flugbewerter mit kritischem Blick

Die Flugbewertung folgte am Samstagnachmittag und am Sonntag. Insgesamt drei Flüge – bestehend aus Pflicht- und Wahlfiguren – waren zu absolvieren. Dass dies im Fesselflug eine besondere Herausforderung darstellt, liegt auf der Hand. Die wichtigen Steuerungsfunktionen müssen hier nämlich über die Leinen sichergestellt werden, was die Sache deutlich erschwert. Es wurden denn auch Flüge auf unterschiedlichstem Niveau gezeigt. Und nicht selten musste ein Flug vorzeitig abgebrochen werden, da das Modell nicht mehr steuerbar war, Teile verlor, oder - wie in einem Falle - gleich total in die Brüche ging. Für Spannung und Spektakel war somit jederzeit gesorgt.

Obwohl die Schweizer Scale/Semi-Scale Piloten im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht haben, reichte es in der Schlussrangliste noch nicht für einen Podestplatz. Sowohl im Scale wie auch im Semi-Scale dominierten die deutschen Kollegen. Sie belegten in beiden Kategorien die Ränge 1 - 3. Herzliche Gratulation zu diesem tollen Ergebnis.

Herzliche Gratulation auch an Urban Uebelhart, der den gesamten Wettbewerb in unzähligen Bildern festgehalten und daraus eine eindrückliche Dia-Show gestaltet hat.

Gratulation und Dank gebürt schliesslich auch der Festwirtschaft, die viel zur besten Stimmung während des ganzen Anlasses beigetragen hat. Speziell der Spaghetti-Plausch, der am Samstagabend allen Anwesenden offeriert wurde, war ein Hit und wurde sehr geschätzt.

Und nun noch zu der besonderen Geschichte: Christopher Bradford kam extra für den Wettbewerb aus England angereist. Vor Jahrzehnten hatte er einmal einen Scale Wettbewerb in der Schweiz besucht, und dieses positive Erlebnis nie vergessen. Sein Modell – ein Nachbau einer französischen Nieuport 17 C1 aus dem 1. Weltkrieg – begeisterte alle und erreichte eine hohe Baubewertung. Doch leider endete der erste Flug in einem Total-Crash. Jeder andere Modellflieger hätte Wettbewerb und Modell aufgegeben. Nicht aber Christopher. Zusammen mit seiner Frau und seinem Begleiter bezog er die Werkstatt von Peter Germann und setzte über Nacht Modell und Motor wieder zusammen. Dabei musste auch improvisiert werden. Zum Beispiel diente unter anderem ein Schweizer Sackmesser am Flügelende als Gewicht, um das Modell im Flug wieder einigermassen zu stabilisieren.

Man traute seinen Augen kaum, als Christopher am Sonntag wieder mit seinem Modell erschien, den zweiten und dritten Flug zwar wackelig aber mit viel Geschick absolvierte und am Ende noch den vierten Platz in der Scale-Wertung erreichte. Vor so viel gutem Willen und Sportsgeist konnten alle nur noch den Hut ziehen.

So also kam der zweite Scale/Semi-Scale Contest zu seiner besonderen Geschichte. Und alle waren sich am Ende einig: Nicht nur die Geschichte, sondern der ganze Anlass war in jeder Beziehung besonders – und soll 2017 auf jeden Fall fortgesetzt werden.

Ursi Borer

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1. Internationaler Swiss Speed Cup

Der erste Swiss Speed Cupam 13./14. August hätte nicht besser ablaufen können. Prachtswetter, gute Stimmung, spannende Wettkämpfe und zahlreiche, überaus zufriedene Konkurrenten aus verschiedenen Nationen - was will man mehr als Organisator!

Am vergangenen Wochenende organisierte die MG Breitenbach zum ersten Mal in der Schweiz einen internationalen Wettbewerb für Fesselflug-Speed. Es war ein Experiment, denn bis zuletzt war unsicher, ob und wieviele Konkurrenten daran teilnehmen würden. Umso grösser war die Freude bei den Organisatoren als am Samstagmorgen zahlreiche Konkurrenten aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz im Schwalbennest anreisten.

Rennmässig geflogen wurde ab Samstagnachmittag gleich in vier verschiedenen Speed-Kategorien:

- F2A, der offiziellen FAI-Rennkategorie mit 2,5 ccm Verbrennermotoren

- F2G, der aufstrebenden Speed-Version mit Elektromodellen

- Sport Jet Speed, den lärmigen Speed-Modellen mit Pulso-Triebwerken

- 5ccm Speed, den Modellen mit doppelt so grossen Verbrennermotoren im Vergleich zu F2A

Hier die Rangliste in den einzelnen Kategorien. Nachstehend einige Impressionen vom Anlass. Weitere Bilder sind auf www-fesselflug.eu aufgeschaltet.

Ursi Borer

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Spitzenleistungen im Team Racing

Am wichtigen internationalen Fesselflugwettbewerb in Pepinster, Belgien, haben Schweizer Team Racer absolute Spitzenränge erreicht. Der Anlass fand am 30./31. Juli statt und wies - wie jedes Jahr - ein sehr starkes Teilnehmerfeld auf. So waren in der Renn-Kategorie Team Racing F2C gleich mehrere ehemalige Weltmeister am Start.

Am vergangenen Wochenende hat die Familie Saccavino mit vereinten Kräften ein Meisterstück vollbracht. In beiden Team Racing Kategorien standen sie auf dem Podest. In der 'Formel 1'-Kategorie F2C erreichte Cesare Saccavino mit seinem belgischen Piloten Luc Dessaucy mit 3:12,4 und 3:14,9 auf 100 Runden eindrückliche Spitzenzeiten. Sie belegten schliesslich Platz 2 in einem spektakulären Final. Dem nicht genug, denn Cesare wurde rangmässig noch von seiner Frau Christine und seiner Tochter Gina getoppt. Das Damen-Team, das international einzig ist und immer mehr für Furore sorgt, gewann sogar die Konkurrenz in der zweiten etwas langsameren Kategorie F2F. Und die Familie Saccavino durfte noch einen Sieger feiern: Opa Valentino, der für die ganze Familie Saccavino die schnellen Modelle baut.

Die Fachkommission Fesselflug gratuliert herzlich zu diesen tollen Resultaten.

Ursi Borer

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Erfolgreiche Schweizer Delegation in Landres, Frankreich

Der ‚Grand Prix de France’ in Landres gehört zu den wichtigsten und grössten internationalen Fesselflug-Anlässen der Saison. Hier messen sich jeweils die besten Konkurrenten Europas. Auch eine stattliche Delegation aus der Schweiz nimmt jedes Jahr daran teil. Am 16./17. Juli war es wieder soweit. 11 Schweizer FesselfliegerInnen mit Anhang reisten nach Landres, um dort in vier Kategorien an den Start zu gehen. Und sie taten dies sehr erfolgreich.

Eine Verschnaufpause war allen Schweizer Konkurrentinnen und Konkurrenten zwischen den Läufen vergönnt. Denn das Programm in Landres war an beiden Tagen sehr intensiv. Kaum war der eigene Flug absolviert, galt es, den Kolleginnen und Kollegen bei ihren Einsätzen zu assisiteren oder das eigene Modell wieder für den nächsten Durchgang vorzubereiten.

Der gemeinsame Effort hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn der verdiente Erfolg blieb nicht aus.

Lauri Maila und Peter Germann, die zwei besten Akro-Piloten der Schweiz, belegten in einem sehr starken Teilnehmerfeld die Ränge 10 und 18.

In der ‚Formel 1’-Kategorie Team Racing F2C erreichten alle Schweizer das Halbfinal und beendeten den Wettbewerb schliesslich auf den Rängen 8 (Zivomir ‚Zane’ Stanojevic und Heiner Studer) und 9 (Cesare Saccavino zusammen mit seinem Belgischen Piloten Luc Decaussy). Dominiert wurden die Konkurrenz von den ultraschnellen Ukrainern, welche im Final die ersten drei Ränge unter sich ausmachten.

In der Kategorie Team Racing F2F, bei welcher die Modelle mit etwas weniger Geschwindigkeit unterwegs sind, flogen die Schweizer Konkurrenten noch näher an die europäische Spitze. Heiner Borer und Daniel Baumann erreichten Platz 4 und das Damen-Team Gina und Christine Saccavino Platz 6. In dieser eher neuen Kategorie waren insgesamt 18 Teams am Start, so viel wie noch nie zuvor an einem internationalen Wettbewerb. Dies zeigt klar, dass F2F immer wie mehr Anhänger findet und mittlerweile schon fast so professionell betrieben wird wie das angestammte Team Racing F2C.

In der ebenfalls eher neuen Kategorie F2F, Elektro-Speed, bewegen sich die Schweizer Konkurrenten ohnehin schon international an der Spitze. An einem Vor-Wettbewerb zum Grand Prix de France flog Guy Ducas mit über 260 km/h sogar einen neuen Geschwindigkeitsrekord. Den Hauptwettbewerb beendete er dann mit Rang 2 auf dem Podest, gefolgt von Jon Mayo auf Rang 4.

Die Fachkommission F2 gratuliert den Schweizer Konkurrenten zu diesen erfreulichen Resultaten und hofft dass sie ein gutes Omen sind für 2018, wenn nämlich in Landres nicht ‚nur’ DER grosse internationale Wettbewerb stattfindet, sondern die Fesselflug-Weltmeisterschaft.

Ursi Borer

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Fesselflug Trainingswoche in St. Stephan - Impressionen

Das Experiment ist geglückt. An der ersten Fesselflug-Trainingswoche auf dem Flugplatz in St. Stephan haben zahlreiche Fesselflieger und Gäste teilgenommen. Es wurde rege geflogen, experimentiert, trainiert, ausgebildet und vor allem auch die Kameradschaft gepflegt.

Im Juni kann das Wetter sehr labil sein. Die Fesselflug-Piloten bekamen dies in der Trainingswoche vom 20. bis 26. Juni in allen Facetten zu spüren. Sie erlebten Regen und Sonne, kalt und heiss, windstill und stürmisch - also alle Wettersituationen, die auch an Wettbewerben vorkommen können. St. Stephan war aber nicht nur wettermässig ein ideales Übungsfeld, auch Gelände und Umgebung erwiesen sich als optimal.

Und so wurde während der ganzen Woche jeden Tag geflogen.

Zu den fleissigsten Piloten zählten sicher Peter Germann und Dani Baumann. Sie nutzten diese einmalige Gelegenheit, um sich auf die kommenden internationalen Wettbewerbe systematisch vorzubereiten.

An einem Tag war auch Lauri Malila zu Gast. Der mehrfache Schweizermeister hatte im Mai an der Fesselflug-Weltmeisterschaft in Australien teilgenommen und dort den ausgezeichneten 20. Platz in der Kategorie Akrobatik belegt. Da gab es natürlich viel zu erzählen ...

Die Trainingswoche wurde aber nicht nur zum Fliegen genutzt, sondern auch für die Ausbildung der Punktrichter. Dabei ergab sich eine echte win-win-Situation: Die Punktrichter konnten bei den vielen Flugvorführungen ihr Wissen vertiefen und untereinander austauschen - und die Piloten profitierten von den direkten Feedbacks der Punktrichter.

Doch auch das Gesellschaftliche kam in der Trainingswoche nicht zu kurz. Gemeinsame feine Essen und ein Apéritiv zu Hause bei Urban Uebelhart in Zweisimmen rundeten die gelungene Woche ab.

Alle Beteiligten waren sich am Ende einig: Die erste Fesselflug-Trainingswoche soll nicht die letzte gewesen sein.

Herzlichen Dank an die beiden Initiatoren: Urban Uebelhart und Dani Baumann!

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Fesselflug Trainingswoche in St. Stephan - Vorschau

Die Fachkommission Fesselflug hat 2016 diverse Massnahmen geplant, um neue Kolleginnen und Kollegen für den attraktiven Sport zu begeistern. Die bestehenden Fesselflieger sollen deswegen aber nicht zu kurz kommen. Für sie ist unter anderem eine ganze Trainingswoche vorgesehen. Sie findet vom 20. bis 26. Juni auf dem Flugplatz St. Stephan im Simmental statt.

Eine Trainingswoche ist etwas ganz Neues im Fesselflug und verfolgt gleich mehrere Zielsetzungen:

- Wettbewerbspiloten sollen sich systematisch auf die kommenden internationalen Anlässe vorbereiten und sich gegenseitig coachen können.

- Einsteiger-Piloten können in Ruhe Fesselflug ausprobieren und von den arrivierteren Kollegen lernen.

- Fesselfug Interessenten können unverbindlich zuschauen, schnuppern und erste Kontakte knüpfen.

- Punktrichter können in ihrer Funktion breit geschult werden, denn das ganze Spektrum an fliegerischem Können wird vertreten sein.

- Und alle sollen – zusammen mit ihrer Begleitung – viel Spass und Motivation erleben und kollegiale Tage in wunderschöner Umgebung verbringen können.

Bis zu 21 Fesselflieger und Punktrichter mit Anhang haben sich angemeldet, um mehrere Tage oder Stunden in St. Stephan zu verbringen. Am meisten werden am Wochenende vom 24./25./26. Juni vertreten sein. Sie kommen primär aus der Akro und Semi-Scale Szene in der Schweiz. Denn für Team Racing und Speed fehlen auf dem Flugplatz die nötigen Sicherheitsvorkehrungen. Ansonsten erweist sich das Fluggelände aber als ideal: Gute Piste, genügend Platz für Parallelflüge und wechselnde Windverhältnisse, wie sie normalerweise auch an Wettbewerben anzutreffen sind. Und dann noch die wunderschöne Landschaft, die zum Verweilen und Entspannen einlädt...

Die Fesselflieger wissen es sehr zu schätzen, dass sie während einer ganzen Woche die Gastfreundschaft in St. Stephan geniessen dürfen, und sie freuen sich, wenn sie dabei auch Gäste begrüssen können, mit denen sie den Plausch am Hobby teilen.

Herzlichen Dank schon jetzt an den Organisator des ganzen Anlasses, Urban Uebelhart, Modellfluggruppe Obersimmental.

Fachkommission Fesselflug

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IRM 2016

Die IRM-Sieger - gut gelaunt trotz Wetterpech

Die IRM-Sieger - gut gelaunt trotz Wetterpech

Die Interregional-Meisterschaft im Fesselflug wurde in diesem Jahr vom Wetterpech verfolgt. Zuerst musste sie um eine Woche verschoben werden, dann um einen Tag gekürzt. Sie fand schliesslich am Samstag, 30. April, statt, während einer kurzen trockenen Wetterphase. Die anwesenden Fesselflieger liessen sich die Laune aber nicht verderben. Mit Engagement und kameradschaftlichem Geist flogen sie in den Kategorien Akrobatik und Team Racing und erzielten gute Resultate.
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Die Sieger in der Kategorie Akrobatik:
1. Peter Germann - 2059.72 Punkte
2. Peter Hofacker - 1974.19 Punkte
3. Hugo Borer - 1960.29 Punkte

Die Sieger in der Kategorie Team Racing:
1. Zivomir Stanojevic / Heiner Studer - Zeit: 4'02.40
2. Zivomit Stanojevic / Valentino - Zeit: 4.11.52
3. Daniel Baumann / Heiner Borer - Zeit: 4.21.00
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Ursi Borer

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13. Fesselflug Eröffnungsfliegen Mühlethurnen

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die MG Bern das Saison-Eröffnungsfliegen in Mühlethurnen organisiert – dieses Jahr schon zum 13. Mal.

Trotz kaltem, grauem Wetter traf sich eine gut gelaunte Gästeschar aus der ganzen Schweiz an diesem Samstagmorgen, 9. April, im schön gelegenen Mühlethurnen auf der Anlage mit Clubhaus der MG Bern direkt neben dem Bach im Gürbetal.

Es konnte auf 3 Kreisen geflogen werden, was rege genutzt wurde. Mit Schnupperflügen übten sich Freiwillige im Fesselflug, und einige Modelle erlebten ihren Erstflug. Zum Glück war der Boden sehr weich, so hielten sich die Schäden bei einzelnen abrupten Landungen im Rahmen.

Nach Mühlethurnen kam man aber nicht nur zum Fliegen. Auch das Fachsimpeln und diverse Neuigkeiten über den Elektro Flug auszutauschen gehörten dazu. Geschätzt wurde vor allem auch die vorzügliche Verpflegung. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an all die Helfer/innen im Hintergrund, speziell an Heidi und Peter Däppen! Ohne sie könnte so etwas gar nicht durchgeführt werden.

Walter Bernet

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