Internationaler Jura Cup, 27./28. Mai 2017

Schon zum 23. Mal hat die MG Breitenbach den internationalen Jura Cup am Auffahrts-Wochenende organisiert. Doch ein solch stabiles Hochsommerwetter im Mai hat es noch nie gegeben. Die äusseren Bedingungen waren somit perfekt - entsprechend auch die Stimmung und Leistungen der Teilnehmer und Gäste während dieser zwei Tage.

Der Jura Cup wurde in diesem Jahr erstmals im neuen Modus durchgeführt. Speed und Team Racing standen auf dem Programm – also die Renn-Kategorien im Fesselflug. 18 Teams und 7 Speed-Piloten aus ganz Europa und sogar den USA lieferten sich spannendste Rennen.

Speed wurde in zwei Kategorien geflogen: Der traditionellen Kategorie F2A, bei der Modelle mit Verbrenner-Motoren Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichen, und der neueren Kategorie F2G, bei der etwas langsamere Modelle mit Elektro-Antrieb (F2G) zum Einsatz kommen. Die Konkurrenten absolvierten je drei Flüge. Der schnellste davon zählte für die Schlussrangierung. Für William Hughes hat sich die lange Reise von den USA ins Schwalbennest gelohnt. Mit einer Geschwindigkeit von 294,2 km/h gewann er in der Kategorie F2A. In der Kategorie F2G war der Schweizer Guy Ducas mit 257,9 km/h erwartungsgemäss der Schnellste. Zur Freude der Schweizer Fesselflieger dominiert Guy seit einigen Jahren die internationale Elektro-Speed Szene.

Rangliste Speed

Auch im Team Racing wurde in zwei Kategorien angetreten: Der Elite-Kategorie F2C mit ultra-schnellen, technisch ausgeklügelten Modellen und der Kategorie F2F mit etwas einfacher gebauten und entsprechend langsameren Modellen. Und die Rennen zu Dritt waren ein echtes Spektakel. Kaum zu glauben, dass die Piloten und Mechaniker bei diesen Geschwindigkeiten hrend 100 Runden die Übersicht behalten, einander im Flug überholen, zwischenlanden und wieder starten können. In verschiedenen Vorläufen am Samstag und Sonntag wurden die Finalisten eruiert. Die drei schnellsten Teams der beiden Kategorien lieferten sich dann am Sonntagnachmittag die Finals über 200 Runden - zweifellos der Höhepunkt des gesamten Wettbewerbs. Die Freude war gross, als in F2C schliesslich ein junges französisches Team den Sieg holte. Gewinner des F2F-Finals war ein Team mit zwei ‚altgedienten’ holländischen Fesselfliegern.

Rangliste Team Racing

Ein Höhepunkt der gesellschaftlichen Art erlebten Teilnehmer, Sponsoren und Gäste am Samstagabend. Die MG Breitenbach lud alle zu einem grosszügigen Apéro ein. Maria und Gina Saccavino hatten ihn mit viel Können und Liebe zum Detail vorbereitet und die Tafel sogar mit kleinen Fesselflug-Modellen geschmückt. Sie trugen damit viel zur fröhlichen, kameradschaftlichen Stimmung bei, die den gesamten Anlasses prägten.

Den Jura Cup gibt es seit über 40 Jahren. Dass dieser Wettbewerb nach wie vor eine besondere internationale Ausstrahlung hat, bewiesen mehrere unerwartete Besucher. Fesselflieger aus Frankreich und Italien, die viele Jahre als Konkurrenten am Wettbewerb teilgenommen haben, liessen es sich nicht nehmen, von weit her ins Schwalbennest zu reisen – nicht als Konkurrenten, sondern einfach, um die langjährigen Freundschaften weiter zu pflegen. Auch solche Gesten motivieren die Organisatoren, den Jura Cup weiterhin durchzuführen.

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Interregional-Meisterschaft 2017

Am Freitag noch Schnee im Schwalbennest, Samstag und Sonntag aber herrliches Frühlingswetter. Einmal mehr hatten die Fesselflieger Wetterglück. Die IRM vom 29./30. April konnte bei besten äusseren Bedingungen durchgeführt werden. Geflogen wurde in den Disziplinen Team Racing, Akrobatik und Elektrospeed.

Am Samstag lag der Fokus primär auf dem Team Racing. 3 Teams waren am Start und lieferten sich spannende Rennen. Sieger wurde schliesslich das Team Zane Stanojevic/Heiner Studer gefolgt vom Damen-Team Gina/Christine Saccavino.

In Akrobatik und Elektrospeed fielen die Entscheidungen am Sonntag. In Akrobatik setzten sich die Routiniers Peter Germann und Hugo Borer durch. Sie belegten die Ränge 1 und 2. Das absolute Highlight erwartete Zuschauer aber im Elektrospeed. Der Waadtländer Guy Ducas flog mit 268.5 km/Std. eine Rekordgeschwindigkeit, die auch international jedem Vergleich standhält. Mit 249.2 km/Std. zeigte Toni Borer ebenfalls eine sehr gute Leistung. Leider ging bei diesem schnellen Flug am Ende sein Modell in Brüche.

Am 27./28. Mai findet im Schwalbennest der 23. internationale Jura-Cup in den Kategorien Speed und Team Racing statt. Konkurrenten aus ganz Europa werden dabei erwartet. Für die Schweizer Fesselflieger war die IRM deshalb nicht nur ein schöner Wettbewerb, sondern gleichzeitig auch die Hauptprobe für diesen Grossanlass.

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Saison-Eröffnungsfliegen Mühlethurnen

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Ein Saisonauftakt vom Feinsten - Bilder zum Fondue-Plausch vom 25. Februar 2017

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